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26. Jugendkonferenz für Weltmission
am Sonntag, 6. Januar 2019, Landesmesse Stuttgart  

Wir freuen uns, euch dort zu treffen!

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Die Vorträge der JuMiKo 2018 stehen jetzt auf dem Predigtportal www.sermon-online.de als mp3 zum Download bereit:

Sermon online

Vorträge von vergangenen Jahren

Die aktuellen Vorträge sowie die der vergangenen Jahre sind auf dem Predigtportal
www.sermon-online.de zu finden. Bis zum 31. März können alle Vorträge als Gesamtpaket heruntergeladen werden. Für ältere Vorträge können über das Suchfeld "Titel, Bibelstelle" auf Sermon-online über das Stichwort "Jumiko" mit Jahreszahl (zB "Jumiko 2017") einzeln abgerufen werden. 

JuMiKo 2018

Sendungswort von der JuMiKo 2018 von Dekan Ralf Albrecht, Nagold

„Doch ich habe für Dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre“ (Jesus in Lukas 22,32)
 
Diese beiden Seiten melden sich in uns am Ende eines solchen Tages. Machen. Lassen. Wir sind voller neuer Motivation. Gottes Liebe weltweit. So viele tragen sie hinaus. Und ich jetzt mit. Machen. Machet zu Jüngern alle Völker.

Und zugleich meldet sich unsere ausgebrannte Seele. Alles kommt in uns hoch, was es uns so schwer macht zu gehen, zu beten, unser Christseinn aktiv zu leben. Die einen sind das Beten so gewöhnt, dass es sie innerlich aushöhlt. Die anderen haben so lange nicht mehr wirklich hochintensiv gebetet.

Wir kommen uns eher so vor wie die Jünger, die sich zwischen die Familien und Jesus stellten und abwehren wollten – und zu denen Jesus sagt: „Lassen!“ – Lasst die Leute kommen, wehrt nicht, stellt Euch nicht als Mauern der Enttäuschung und Abwehr zwischen die Menschen und das Evangelium.
Und deshalb endet die JuMiKo heute mit: Gott. Machen. Lassen.

In kaum einem Vers der Bibel kommt das so zusammen wie in einem Moment, den das Neue Testament hochdramatisch schildert. Es geht um alles. Es geht ans Eingemachte. Jesus geht ans Kreuz. Und Petrus voller Adrenalin.

Und dann dieses Wort, das ich jetzt uns allen zusagen will. Gebet. Gott. Machen. Lassen.

Unser Weg weltweit weg beginnt nicht bei unserem Gebet. Sondern wir nehmen es neu in uns auf: Jesus betet für uns.
„Doch ich habe für Dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ So verspricht es Jesus Petrus. Gerade hat Petrus Jesus versprochen, ihn nie zu verlassen. Und noch ein paar Stunden, und dieses Versprechen wird sich auflösen, wie wenn Wasserdampf zum Himmel aufsteigt.

Jesus verspricht zu beten. Er verspricht das keinem Helden als Belohnung, sondern er verspricht es einem Versager zum Trost. Und er verspricht es mir, und Dir. Jesus betet für mich. Und Jesus hält sein Versprechen. Wir sehen das an der weiteren Passionsgeschichte. Alle Jünger schlafen und hauen ab. Und Jesus geht diesen Weg ganz allein. Den Weg ans Kreuz. Den Weg der Hingabe. Jesus gibt sein eigenes Leben auf. Er gibt sich hin, um unser Leben auszulösen. Und er betet. Er betet mit Hingabe. Er betet für Dich.

Wie betet Jesus für mich?
So betet Jesus zum einen für Sie: „Vater, wenn du willst, dann lass diesen Kelch an mir vorübergehn. Doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe“ (Lukas 22,42). Nicht umsonst betet Jesus diese Worte nicht lange danach. Erst hat er für Petrus und uns gebeten, dass der Glaube nicht aufhört. Und jetzt betet Jesus, dass er selbst seine Mission erfüllen kann. Dass er Kraft zur Hingabe bekommt. Denn ohne seine Hingabe hört unser Glaube auf. Aber sie hört nie auf.
Jesus geht den Weg ans Kreuz – und er betet dabei weiter und weiter.

In diesem Sinne betet er auch weiter für uns. Zum zweiten drückt er nämlich aus, was wir kaum in Worte fassen können. Jesus klagt über das unendliche Leid. Sieht Gott mich überhaupt? Ist er wirklich ein Gebet weit weg? So nah? „Mein, Gott, mein Gott, hast du mich verlassen“ (Markus 15,34)? So betet Jesus und verleiht damit dem Worte, was wir sagen möchten, aber manchmal kaum herausbekommen. So betet er für uns. Egal, wie sprachlos wir geworden sind im Zeugnis für Jesus und im Beten, lasst es Euch zusprechen: Jesus betet für Dich! Jesus redet für Dich. Er findet die Worte, die sonst keiner für mich finden kann. Er sagt genau das, was ich jetzt brauche und was andere jetzt brauchen.

Und Jesus betet zum dritten noch so weiter am Kreuz. „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ (Lukas 23,46). Mit diesem Gebet legt Jesus auch mein ganzes Leben in Gottes Hand. Gott. Machen. Lassen. Echter Glaube ist Übergabe des Lebens, der gesamten Existenz in Gottes Hände. Denn mit dem Geist, Ruach, ist der Lebensatem, das Leben überhaupt gemeint.

Jesus zitiert hier Psalm 31,6: „Ich lege meinen Geist in deine Hände. Rette mich Herr, denn du bist ein treuer Gott.“ Daraus spricht die Gewissheit, die sich an Gottes Treue hält und nicht an das persönliche Gefühl. Egal, was ich empfinde, weil Gott mir treu ist, bin ich in seiner Hand. Mein Geist ist in seiner Hand.

Halten wir gemeinsam fest. Mit dem Beten ist es wie mit dem Glauben und in der Mission. Es kommt nicht auf unser Tun an, sondern alles lebt von Gottes Wirken. Es beginnt und endet nicht bei uns und dem, was wir packen oder nicht schaffen, sondern es beginnt und endet mit dem, was Gott schafft. Jesus rettet, Jesus liebt, Jesus betet. Von ihm, durch ihn und zu ihm lebt unsere Mission. Wir machen, weil er macht. Wir lassen. ER betet sogar für mich.

Warum ist das so wichtig?
Damit ist zum einen keine und keiner vom Gebet ausgeschlossen. Für jede und jeden wird auf alle Fälle gebetet. Und jede und jeder hat Zugang zum Gebet. Gebet ist ein geistliches Lebensrecht.

Und zum zweiten endet die JuMiKo und beginnt der Weg nach Hause und weltweit weg mit einer ganz großen Entlastung. Ich kann, weil Jesus sich mir hingibt. Jesus betet, das genügt. Jesus betet für mich heißt doch auch, dass er jeden Augenblick den Gesprächsfaden zu mir aufnimmt. Er bleibt mit mir in Kontakt. Er kümmert sich um mich und mein Beten. Es ist ihm nicht egal. Er wartet darauf, wie ich antworte. Und darüber könnt Ihr Euch riesig freuen. Und gespannt sein, was Jesus mit Euch noch alles vorhat.

Einfach: Gott. Machen. Lassen. Geht so von hier weg!
Amen.

Das Programm 2018

Vorträge 2018   

  • 9.30 Uhr bis 10.45 Uhr
  • 11.30 Uhr bis 12.45 Uhr (anschließend Mittagspause)
  • 14.00 Uhr bis 15.15 Uhr
  • 15.30 Uhr: Schlussveranstaltung mit Aussendung


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