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„Wer mir dient, muss mir auf meinem Weg folgen.“ |
Württemberg ist die einzige Landeskirche, in der die Synodalen direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden. Bei den Kirchenwahlen 1971 wurde der Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“ gegründet, der seither immer den größten Zuspruch der Wählerinnen und Wähler erfahren hat. Die Synode entscheidet über den Haushalt und die Gesetzgebung der Landeskirche. Die Arbeit in der Synode geschieht ehrenamtlich mit großem Engagement. Dabei werden die Synodalen von Freundeskreisen in den Kirchenbezirken unterstützt.
Selten hat eine Synodaltagung schon im Vorfeld so viel Medienaufmerksamkeit erfahren wie die Herbstsynode 2011. Der Grund war schlicht die Entlassung der Vikarin Carmen Häcker, die einen Muslim geheiratet hat. In einer aktuellen Stunde befasste sich die Synode daher auch mit dem Umgang der Landeskirche mit Mitarbeitern, die in religionsverschiedener Ehe leben. Weitere Themen waren das Jahr des Gottesdienstes, die Vorstellung des Pfarrplans, die Debatte um gleichgeschlichtliche Partnerschaften im Pfarrhaus sowie die Verabschiedung des Haushalts, der vorhandene Speilräume für Investitionen besonders im Bereich der Kirchenmusik nutzt.
Voten und Berichte der Lebendigen Gemeinde aus der Synode:

Wildberg: Tage geistlicher Orientierung, "(Über-)Lebensfragen der christlichen Gemeinde heute"
Backnang: "Stufen des Lebens" - Religionsunterricht für Erwachsene "Alles hat seine Zeit"